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Umweltausschuss plant Nisthilfen: Wir wollen die Artenvielfalt unterstützen!

Unsere Umwelt ist zunehmend bedroht. Durch intensive Landwirtschaft und Biozide ist der Insektenbestand in den letzten 30 Jahren um etwa 80% eingebrochen. Damit wird vielen Vögeln und Fledermäusen die wichtigste Lebensgrundlage entzogen. In der Folge wird die „Rote Liste der bedrohten Arten“ immer länger. Viele Vogelarten zieht es in die Siedlungen, da sie hier in Gärten und Parks noch Insekten und Würmer sowie Sämereien und Wildfrüchte finden. Dort wird jedoch der Wohnraum knapp. Alte Bäume mit Bruthöhlen werden gefällt, an den glatten Fassaden der Häuser finden sich keine Nischen mehr für Brutplätze, Holzverschalungen, die wichtige Spaltquartiere für kleine Fledermausarten darstellen, werden durch Wärmedämmungen ersetzt. Dachböden sind hermetisch abgeschlossen. Brutversuche von Schwalben unter Dachvorsprüngen werden verhindert, indem die Nester illegal abgeschlagen werden. Zudem gibt es immer weniger Lehmpfützen, wo sie noch Material zum Nestbau finden können.

Areal und Gebäude von St.Thomas bieten beste Voraussetzungen für die Einrichtung von Nisthilfen und Quartieren:

  • Die großen Wiesenflächen rund um St.Thomas werden extensiv gepflegt.
  • Eine Obstwiese erweitert das Blüten- und Früchteangebot.
  • Große Bäume stellen Lebensräume für zahlreiche Insektenarten dar, allerdings bislang ohne ein geeignetes natürliches Höhlenangebot.
  • Der angrenzende Osterfeldpark mit seinen zahlreichen Hecken und extensiv gepflegten Flächen bietet zusätzliche Biotope für die Tier- und Pflanzenwelt.

Deshalb bietet es sich an, die Artenvielfalt hier durch die Anlage von geeigneten Nisthilfen für hier heimische Arten zu fördern. Der große Gemeindesaal bietet durch die großen Dachüberstände ideale Voraussetzungen für die Anbringung von Nisthilfen für Schwalben und Sperlinge sowie eines Fledermausquartiers für kleine Spaltenbewohner. Für die Ostfassade der Kirche sind Mauerseglerquartiere angedacht, an den Turm-Öffnungen hätte ein Kasten für Turmfalken Platz, sofern der Denkmalschutz grünes Licht gibt. Die großen Bäume auf dem Campus bieten noch viele Möglichkeiten, Kästen für Singvögel und Fledermäuse anzubringen. Die meisten Nisthilfen können in Eigenregie gefertigt werden. Daher liegen die Gesamtkosten unter 1000.-€; sie sollen durch Spenden und Paten für die einzelnen „Wohnungen“ gedeckt werden.

<Annelies Rek>

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