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Pfarrer Frank Witzel

Liebe Gemeindeglieder von St. Thomas,

Manche von Ihnen kennen mich, manche noch nicht.

Ein paar „Blitzlichter“ aus meinem Leben als Brücke zu St. Thomas:

Ich wurde 1962 in eine gemischtkonfessionelle Ehe hineingeboren. Meine Herkunftsfamilie war von traumatisierenden Erfahrungen durch Krieg  und Flucht geprägt. Die Geschichten unfreiwilliger Migration sind mir vertraut. Zugleich verstand ich früh, wie wichtig die Wertschätzung von Diversität und Menschenrechten ist.

Als Konfirmand hatte ich ein Bekehrungserlebnis. Evangelikale und charismatische Frömmigkeit wurde mir vertraut. Zugleich entdeckte ich die persönlich und politisch befreiende Kraft des Glaubens. Von da an war mir das Stichwort des „Reiches Gottes“, das unter uns anbricht, persönlich sehr wichtig. Ich verbrachte viel Zeit in sozialen und kirchlichen Aktivitäten, entdeckte den fairen Welthandel und kümmerte mich um Geflüchtete, Boat-People aus Vietnam und Folteroper aus Sri Lanka. Später kamen auch Spätaussiedler hinzu.

Ich war anerkannter Kriegsdienstverweigerer und diente in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie, eine intensive Lebensphase.

Prägend war meine Abiturarbeit über den „Widerstand gegen Hitler“.

Ich jobbte viel als Aushilfe, um Geld zu verdienen.

Die Theologie führte mich nach Erlangen und Marburg, das Vikariat nach Berchtesgaden. Berge!

Als erste Pfarrstelle wurde mir mit St. Lukas I eine große Schweinfurter Innenstadtgemeinde zugewiesen. Auf dem Höhepunkt der Arbeitslosigkeit in der dortigen Kugellagerindustrie wurde ich Beauftragter für Industrie- und Sozialarbeit und baute dezentrale kirchliche Sozialarbeit auf.

Ich wollte in der Breite unserer Kirche suchen, wo sich die Dynamik des „Reiches Gottes“ zeigt. Hier knüpfte meine Sehnsucht aus der Jugend an. So wechselte ich relativ häufig meinen Dienstort und lernt neben der Stadt auch die fränkischen Dorfkirchen, Citykirchenprojekte in Deutschland und die Tourismus-Seelsorge kennen. Ich wollte mehr Menschen erreichen, besonders kirchlich distanzierte. Ich finde, es gelang.

Ich kenne biografische Brüche mit 2 Scheidungen. Ich habe erwachsene Kinder und bislang zwei Enkel. Zukunftsverantwortung, Gerechtigkeit und Frieden werden mir als Opa sehr wichtig.

Ich bin zertifizierter Traumatherapeut (zptn, wings of hope), Motorradfahrer, liebe Kunst und Kultur.

Mein Traumberuf ist, Pfarrer zu sein.

Ich wurde verschiedentlich angefragt, mich auf die Stelle St. Thomas zu bewerben. Ich zögerte. Nun glaube ich, dass dies Gottes Weg ist und bitte ihn um seinen Segen.

Mich bewegt die Zukunft der Kirche. Ich will daran mitarbeiten und weder in selbstgefällige Gesänge des vorausgesagten Untergangs, noch in selbstmitleidige Depression, noch in blinden Aktionismus verfallen. Ich will ganz bewusst mit Ihnen nach der „Berufung“ von „St. Thomas“ fragen.

Synergien, gelingende Arbeitsteilung und Teamarbeit, will ich – weiter! – verwirklichen und ausbauen auch über Gemeindegrenzen hinweg. „Im Auftrag des Herrn“ könnten wir was „wuppen“.

Ich halte „Netzwerke“ und „Resonanz“ für heilige Worte: Wo ist Resonanz, Echo, sich selbst verstärkende Rückmeldungen auf Impulse, die wir „im Auftrag des Herrn“ setzen? Da sind die „Prioritäten“. „Posterioritäten“, das, wozu wir keine Ressourcen haben, geben wir getrost Gott ab.

Ich bin gespannt, was – weiter! – wachsen will in und mit St. Thomas und hoffe auf Segen.

Herzlich, bis bald, Ihr und euer Frank Witzel

Foto: Günter Jansen , Bad Hindelang

Krankenhausseelsorge

Pfarrerin Britta Leukert-Gamradt

Klinikum Augsburg
Stenglinstr. 2
86156 Augsburg
Tel.: 0821/400 – 4375
Email: britta.leukert-gamradt@klinikum-augsburg.de        britta.gamradt@elkb.de

 

Mit dem Monat Dezember beginnt mein Dienst als Pfarrerin in der Klinikseelsorge im Zentralklinikum. Da ich damit der Kirchengemeinde St.Thomas angehören werde, möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen:

Mein Name ist Britta Leukert-Gamradt und ich bin eine gebürtige Nürnbergerin. Studiert hatte ich zuerst in Erlangen, dann – um über den fränkischen Tellerrand auch einmal hinauszublicken – in Göttingen/Niedersachsen. Im letzten Drittel meines Studiums hatte ich mein Praxisjahr in einem Alten- und Pflegeheim in Ansbach verbracht – eine sehr wertvolle Erfahrung.

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