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Osterläuten am Ostersonntag um 12:00 Uhr

Auf der ganzen Welt beten zum Osterläuten 2020 Menschen und denken aneinander.

Wir laden Sie zum Osterläuten um 12.00 Uhr zu einer kurzen Andacht und einem Gebet ein. Während des Osterläutens können Sie diesen Text aus der Bibel zu Ostern lesen:

Lesung

Maria (aus Magdala) blieb draußen vor dem Grab stehen
und weinte.
Mit Tränen in den Augen beugte sie sich vor
und schaute in die Grabkammer hinein.
Da sah sie zwei Engel. Sie trugen leuchtend weiße Gewänder
und saßen dort, wo der Leichnam von Jesus gelegen hatte.
Einer saß am Kopfende, der andere am Fußende.
Die Engel fragten Maria: „Frau, warum weinst du?“
Maria antwortete: „Sie haben meinen Herrn fortgebracht.
Und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!“
Nach diesen Worten drehte sie sich um und sah Jesus dastehen.
Sie wusste aber nicht, dass es Jesus war.
Jesus fragte sie: „Frau, warum weinst du? Wen suchst du?“
Maria dachte: Er ist der Gärtner.
Darum sagte sie zu ihm: „Herr, wenn du ihn fortgeschafft hast,
dann sage mir, wo du ihn hingelegt hast. Ich will ihn zurückholen!“
Jesus sagte zu ihr: „Maria!“
Sie wandte sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm:
„Rabbuni!“ (Das heißt: „Lehrer/Meister!“)
Jesus sagte zu ihr: „Halte mich nicht fest!
Ich bin noch nicht zum Vater hinaufgestiegen.
Aber geh zu meinen Brüdern und richte ihnen von mir aus:
„Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater,
zu meinem Gott und eurem Gott.“
Maria aus Magdala ging zu den Jüngern.
Sie verkündete ihnen: „Ich habe den Herrn gesehen!“
Und sie erzählte, was er zu ihr gesagt hatte.

Johannes 20, 11-18 (nach der Übersetzung der Basis-Bibel)

Fürbitten

Jesus Christus,
wir sind verbunden.
Als Menschen mit Menschen.
Als glaubende Menschen miteinander.
Als glaubende Menschen mit Dir, Christus.
Zu Ostern bist Du über deine Grenzen gehoben worden
über die Grenzen vom Tod zum Leben
von Gottes Hand.
Du bist auferweckt worden, damit auch wir auferweckt werden.
Du bist auferweckt worden, um uns für das Leben stark zu machen,
um uns Weite und Licht zu schenken,
wenn wir selbst an Grenzen kommen.
Mitten im Leben
und auch im Sterben.
Gottes Hand hebt aus den Tiefen heraus.
Wir staunen darüber und leben davon.
Danke, Gott.

Wir bringen Dir unsere Gedanken, unser Danken und unser Sorgen. Jetzt.

Stille

Wir denken an alle, die wir lieben, an Familien, Freunde, an Menschen, die uns fehlen.
Wie gerne würden wir die Ostertage zusammen verbringen.
Wir denken an sie.

Stille.

Wir denken an alle, die in diesen Zeiten noch einsamer sind.

Stille.

Wir denken an alle Kranken.
Und an alle Kranken in Krankenhäusern, an die Menschen in Alten- und Pflegeheimen, die
keinen Besuch haben können.

Stille.

Wir denken an alle, die helfen.
Sie setzen sich und ihre Kraft und ihre Gaben füreinander ein.

Stille.

Was uns heute noch wichtig ist, bringen wir jetzt in der Stille vor dich.

Stille

Wir sind Deine Menschen.
Wir sind miteinander verbunden.
Leben aus Deinem Licht
und beten zu Dir mit den Worten, die uns im Herzen wohnen:

Vater unser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.      Amen.

Segen

Gott segne uns und behüte uns.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.      Amen

(nach einem Gottesdienstvorschlag von Fritz Baltruweit & Elisabeth Rabe-Winnen aus dem Michaeliskloster, Evangelisches Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik)

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