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KalenderBlatt 26. Mai 2020

Die biblische Losung für heute, Dienstag, 26. Mai 2020:

Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschenkinder,
dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.
Psalm 14,2

Stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch
durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt,
was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
Römer 12,2

Seit vielen Jahren … ach, seit Jahrzehnten wissen wir es alle miteinander sehr genau: mit unserem Blick auf das Fleisch, das bei uns auf den Tisch kommen soll, stimmt einiges nicht. Tiere müssen unglaubliche Qualen aushalten, damit sich ihre Haltung „rechnet“; sie werden vollgepumpt mit  aberwitzigen Medikamentenmengen, damit sie bei Krankheiten möglichst wenig Kosten verursachen; sie werden quer durch Europa transportiert, um sie billigstens schlachten zu können. Und jetzt zeigt sich – Corona sei dank –, dass auch rund um die Fleischproduktion unfassbare Zustände herrschen: die Arbeitsverhältnisse in zu vielen Schlachthöfen sind reine Ausbeutung.

Wir aber wollen das Schnitzelchen zum Billigpreis auf den Grill werfen und das Gehackte als Schnäppchen nach Hause tragen. Das passt alles nicht. Schon lange. Und jetzt? Die politisch Verantwortlichen werden gedrängt, streng zu reagieren … und sofort hören wir von Drohungen, dann müsse die Fleischindustrie ins Ausland abwandern; Arbeitsplätze seien dann „leider“ in Gefahr.

Es ist überhaupt nicht neu, aber der Apostel Paulus klingt da hochmodern: „ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes“! Es ist ja richtig, auf die im Graubereich des Kriminellen agierenden Firmen zu zeigen. Das aber ist wohlfeil. Es geht vor allem um unser eigenes Verhalten! Solange wir unseren Fleischverbrauch nicht hinterfragen, wird sich nichts ändern. Die eigenen „Sinne erneuern“, heißt, Fragen zu stellen. Der Blick richtet sich mit einem Male auf mich selbst, mein Konsum-Verhalten, oft genug auf meine aktive Blindheit. Das Erstaunen über die Schlachthöfe ist lächerlich: seit Jahrzehnten sind die Zustände bekannt. Nur: wir wollten es nicht wahrhaben.

Unsere Bibel gilt manchem als antiquiert … aber sie ist ein Buch voller Menschheits-Weisheit. So gilt dem Psalmenbeter der Mensch als „klug“, der seine Sinne befragt, knetet, in Bewegung hält, schärft, prüft. Unsere Sinne geben still und deutlich Signal: da könntest du eine andere Haltung einnehmenDurch unsere Sinne bringt sich Gott ins Spiel. Sein Wille ist ein würdiges Leben. Für Mensch UND Tier.

Gottes begleitenden Segen wünscht Ihr Pfr. Dietrich Tiggemann … bis morgen …

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