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KalenderBlatt 22. März 2020

Die biblische Wort für heute, Sonntag LAETARE, 22. März 2020:

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.
Johannes-Evangelium 12,24

Dieser Sonntag bekommt in unserem Glaubens-Alltag einen eigenartigen, geradezu provozierenden Namen: „Laetare“ = „Freut euch!“

Mitten hinein in die Sorge um den Arbeitsplatz, in die Angst vor Erkrankung, in die Erschöpfung der Kräfte – mitten in der Passionszeit – feiern wir im Kirchenjahr ein „kleines Osterfest“. Und das möchte Balsam sein auf unsere geschundenen Gemüter.

Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,
Wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,
Unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –
Hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

(Text: Jürgens Henkys / Evang. Gesangbuch Nr. 98)

Ich glaube an Gott,
der dich und mich gemacht hat,
die Welt und alles, was darin ist.
Der das All gemacht hat.
Er ist immer da.
Bei ihm
fühl ich mich wohl und geborgen.

Ich glaube an Jesus Christus,
unseren Freund und Bruder.
Mensch, wie wir Menschen.
Der für Liebe und Güte
gekreuzigt wurde aus Angst und Hass.
Der wieder aufstand vom Tode.
Ein Aufstand für die Hoffnung.
Ein Aufstand für das Leben.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
Gottes zärtliche Berührung,
die uns verbindet.
Manchmal ist er
wie ein kräftiger Hauch,
er lässt mich sehen,
was Andere brauchen.
Oder auch wie eine starke Brise,
die mir einen Ruck gibt
und Mut zum ersten Schritt.

Gottes Versprechen der Auferstehung ist ein bereits im Hier und Jetzt erlebbares Geschenk. Vielen Zeitgenossen ist die Hoffnung auf unseren Gott abhanden gekommen; und dazu gibt es (leider) immer wieder Grund. Denn Menschen lassen sich allzu gern vom äußeren Schein blenden. Gott aber kam in Christus Jesus zu uns! Er wurde einer von uns – in Allem! Bereits zu Jesu Lebzeiten war die Begegnung mit diesem Gottessohn ein Erlebnis der Auferstehung ins Leben hinein!

So macht es Gott: er will jeden Menschen ermuntern, ermutigen, kräftigen, befähigen zum Aufstehen; zu einem Aufstand; zu einem Aufstand für das Leben. Und Gott fängt immer ganz klein an. Wie das Samkorn zunächst winzig ist, wächst es doch durch Gottes Gnade zur sättigenden Frucht heran.

Liebe – das ist mein einfaches Gottes-Geschenk.

Lächeln – das ist mein kleiner stiller Glücksmoment.

Lätare – das ist mein kleines Osterfest in der Passionszeit.

Lass es Dir zusprechen – und schenk es Anderen ins Herz hinein – still und liebevoll: Gott ist ein Freund des, Deines Lebens!

Gottes begleitenden Segen wünscht Ihr Pfr. Dietrich Tiggemann … bis morgen …

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