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KalenderBlatt 10. April 2020 – Karfreitag

Die biblische Lesung für heute, Karfreitag, 10. April 2020:

Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber
und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu
und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.

So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht,
auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.
Korintherbrief 5,19-21

Das Kreuz war zur Zeit Jesu schon lange bekannt. Ein Zeichen des Scheiterns. Ein Schandmal. Niemand sollte auf die Idee kommen, den Mächten der Gesellschaft entgehen zu können. Wer eine andere Welt will, soll(te) spüren, was Menschen Menschen antun können.

Das Kreuz ist ein Ärgernis. Bis zum heutigen Tag lässt es daran zweifeln, ob ein Gott mit ausgerechnet diesem Hinweisschild glaubwürdig sein kann. Warum tut der nichts?!

Das Kreuz kann erzählen. Durch seine Balken.

Der erste Balken wird aufgerichtet: mitten in der verrückten Welt setzt Gott einen Pflock ein. Hier bin ich; dort, wo ich gebraucht werde, im Leid, an der Seite derer, die hängen gelassen werden. Unser Gott erleidet mit uns die harten Momente eines Lebensweges.

Der zweite Balken durchkreuzt das Geschehen. Gottes striktes Nein zu jeglicher Gewalt durchlebt (!) Jesus. Er durchkreuzt die Machtgelüste des Menschen. Gott streckt sich uns entgegen: der waagerechte Balken wird zum Zeichen der irdischen Verbindung Gottes zu uns Menschen.

So wird das Kreuz zu einer Vertrauens-Brücke.

Jesus war kein Held. Er litt, schrie und verzweifelte. Und doch blieb er bei seinem Gott und dieser bei seinem Sohn. Das Kreuz ist das Zeichen des Zusammenhalts. Gott trägt und begleitet seine Menschen durch alles Widersinnige des Alltags.

Gottes Weg. Über die Brücke des Vertrauens. Hin zum verheißenen Leben. Hier auf Erden. Dort in Gottes Ewigkeit.

(Die Tonbilder sind gefertigt von Imogen Stuart, Irland)

Gottes begleitenden Segen wünscht Ihr Pfr. Dietrich Tiggemann … bis morgen …

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