Die „Chaplains“ singen in der Carnegie Hall
Im Spätherbst 2018 erhielten die „Chaplains“ eine ganz besondere Einladung aus New York: Für eine Aufführung der „Misa Tango“ in der weltberühmten Carnegie Hall wurden 250 Sängerinnen und Sänger aus aller Welt gesucht. Dieses Werk des argentinischen Komponisten Martín Palmeri war den Chaplains bereits vertraut – ein knappes Jahr zuvor hatten sie die „Misa Tango“ mit großem Erfolg in St. Thomas aufgeführt. Zehn Mitglieder des Chores entschieden sich, dieses außergewöhnliche musikalische Abenteuer anzunehmen und nach New York zu reisen.
Zur intensiven Vorbereitung kam Edda Sevenich noch einmal nach Augsburg und leitete zwei zusätzliche Probenabende. Dank des großen Engagements einzelner Teilnehmer gelang es außerdem, günstige Flüge zu organisieren, eine zentrale Unterkunft zu finden und die vielfältigen organisatorischen Anforderungen aus New York zu koordinieren.
Vor Beginn der Proben blieb Zeit, die faszinierende Metropole zu erkunden: die beeindruckende Skyline, die imposanten Wolkenkratzer, architektonische Jugendstilbauten und nicht zuletzt der berühmte Blick auf Manhattan von der Brooklyn Bridge hinterließen bleibende Eindrücke.
Mit großer Spannung wurde schließlich die erste gemeinsame Chorprobe erwartet – unter der persönlichen Leitung von Martín Palmeri selbst. Der Komponist erwies sich als äußerst leidenschaftlicher und zugewandter Dirigent, dem es mit vollem Körpereinsatz, Gestik und Mimik gelang, die Sängerinnen und Sänger aus den unterschiedlichsten Ländern zu einem großen, ausdrucksstarken Klangkörper zu vereinen. Ebenso beeindruckend war die hervorragende Organisation, die einen reibungslosen Ablauf der Proben und des Konzerts sicherstellte.
Die Aufführung in der Carnegie Hall wurde so zu einem unvergesslichen musikalischen Höhepunkt. Als besonderes Geschenk durften die Chaplains im Anschluss sogar noch eine Uraufführung eines weiteren Werkes von Martín Palmeri erleben.

