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Das KalenderBlatt 1. Juli 2020

Die  biblische Losung für heute, Mittwoch, 01. Juli 2020:

Der Menschensohn ist gekommen,
zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.
Lukas 19,10

„Eins zwei drei vier Eckstein, alles muss versteckt sein!“ – Es gibt wohl kaum einen Menschen, der dieses Spiel in Kinder- und Jugendzeiten nicht bis zur Erschöpfung und mit großer Begeisterung erlebt hat. Versteck-Spiel: die Einen suchen sich möglichst gute Orte, an denen sie auf gar keinen Fall entdeckt werden können; die Anderen haben die undankbare Aufgabe, sich auf die Suche nach den Versteckten zu machen. Und dann gibt es einen Gewinner … und etliche Verlierer: Wer entdeckt, gefunden wurde, der hat verloren.

Bei unserem Gott ist es ganz genau umgekehrt!

Sowohl im Ersten Testament der Bibel, als dann auch im Zweiten, bis hin in die Worte Jesu selbst geht es um einen „suchenden Gott“. Der Schöpfer unseres Lebens macht sich auf, seine Menschenkinder zu suchen – um sie zu Gewinner*innen zu machen! Eigenartig. Kein Spiel. Großer Ernst. Und bitter notwendig.

Denn: das tägliche Leben läuft nicht als ein Spiel ab. Unter Menschen herrscht ein unentwegter Verdrängungskampf. Zwar bemühen sich Viele um einigermaßen anständige Verhaltensweisen; aber trotzdem sorgt sich letztlich doch jede,r um einen Platz auf der Seite der „Gewinner*innen“. Da geht es um Arbeitsplätze oder um den gesicherten Platz am Strand, da wird bestochen oder der Wahrheit nicht unbedingt die Ehre gegeben; Hauptsache ist das Gewinnen. Und dabei fallen unfassbar viele Menschen hintenüber: die „Tafeln“ in deutschen Städten, sklavenhalterische Arbeitsbedingungen, rücksichtslos kurzsichtige Naturzerstörung … Gewinn?!

Jesus sprach von sich selbst als dem „Menschensohn“. Er war davon überzeugt: Gott sucht seine Geschöpfe; er ist kein Hokuspokus, sondern ein menschlich erfahrbarer Gott. Und wen er „findet“, der wird staunen: Ich gehöre bei diesem Gott nicht zu den Verlierenden! „Selig“ ist ein Ausdruck für ein rundum zusammenpassendes Leben; gesättigte Sehnsucht, geheiltes Schuldgefühl, erfüllte Liebe, überschäumender Geschmack, bergende Gemeinschaft. Was brauche ich Reichtümer, die mich leiblich, seelisch arm und verloren lassen?!

Der „Menschensohn“ ist Gottes Art, mit uns das Spiel des geheilten Lebens zu feiern; ein Spiel ohne Verlierer! Menschen um Jesus begriffen das sofort. In der Nachfolge des Jesus ist es unsere Aufgabe, beherzt dem Wahnsinn des „höher weiter reicher“ ein Ende zu setzen; statt dessen die Verlorenen unserer Gesellschaft hereinzuholen. Die kirchliche Diakonie stark machen, ein unverhoffter Besuch bei einem Einsamen, das Fürbittgebet unserer Gottesdienste, die Hausaufgabenhilfe für Geflüchtete …

„Menschensöhne & Menschentöchter“ lassen Gottes GeistKraft aufleben.

Gottes begleitenden Segen wünscht Ihr Pfr. Dietrich Tiggemann … bis morgen …

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